GY Vortrag des Landesbeauftragten Dr. Michael Blume über Antisemitismus

Der Antisemitismus wird in den neuen Medien zunehmend präsenter. Gerade in den letzten Jahren sei ein Anstieg der Judenfeindlichkeit in Deutschland zu beobachten, so der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume in seinem Vortrag über neue Medien und Verschwörungsmythen vor Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums St. Konrad. Blume ist im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg tätig, um jungen Menschen die wachsende Problematik des Antisemitismus nahe zu bringen. 

Dank der Vermittlung durch Frau Fischer-Dankworth vom Landgericht Ravensburg hatten die Oberstufenschüler die Gelegenheit, aufschlussreiche Hintergründe über den engen Zusammenhang von sozialen Medien und dem derzeit wachsenden Antisemitismus erläutert zu bekommen. Dabei spiele die Verbreitung von Gerüchten und Verschwörungsmythen über Juden durch das Internet eine fatale Rolle, da viele Menschen dadurch stark beeinflusst werden, so Blume in seinen Ausführungen.

In der von Niklas Kesenheimer und Franziskus Schorr (Klasse 11) moderierten Veranstaltung machte Blume auf die Tatsache aufmerksam, dass Antisemitismus auch an Schulen wieder zunehmend salonfähig würde: „Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden!“, mahnte Blume und schloss die lebendige und intensive Diskussionsrunde mit der Schülerschaft mit dem eindringlichen Appell an die Jugendlichen, sich gemeinsam und engagiert der Diskriminierung entgegenzustellen.

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