Europa-Schule

Glück - wer sucht es nicht? Egal, welcher Herkunft, welchen Alters, welcher Epoche - jeder Mensch sucht danach, mal ganz bewusst, oft völlig unbewusst. Aber, was heißt das eigentlich, Glück?

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir trotz – oder vielmehr gerade – in diesen turbulenten Zeiten im Rahmen eines von Erasmus+ geförderten Projekts mit unserer spanischen Partnerschule in Granada auf Glücks-Spurensuche gehen können.

Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es hat unter anderem zum Ziel, die Fähigkeiten der teilnehmenden Jugendlichen zur Mitarbeit an internationalen Projekten zu steigern, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und ihr Verständnis für gesellschaftliche, sprachliche und kulturelle Vielfalt zu erhöhen. Mit der Förderung ist eine beträchtliche finanzielle Bezuschussung verbunden.

Das Projekt hat im September 2020 begonnen und läuft (vorerst) bis Februar 2022. Beteiligt sind 19 Schülerinnen und Schüler der Spanischgruppen in den Klassen 10 & K1 des Gymnasiums St. Konrad und 20 Schülerinnen und Schüler derselben Jahrgangsstufen des IES La Madraza.

Ende Dezember fand das erste Online-Treffen mit allen beteiligten Schülern und Lehrern statt. Bei diesem ersten Kennenlernen konnten die Schüler das Eis brechen und erste Kontakte knüpfen. Um mehr über die jeweiligen Schulen und Städte zu erfahren, hatten die Schüler beider Schulen ein Quiz füreinander vorbereitet. Außerdem hat jeder Teilnehmer ausgehend von einem selbst erstellten oder gewählten Bild (s. unten) eine kurze Präsentation über seine Erwartungen an den Austausch vorgetragen. Zum Schluss wurden persönliche Kontaktdaten ausgetauscht, um auch außerhalb der formellen Treffen den Kontakt zu vertiefen.

Da das geplante erste Projekttreffen in Granada im Februar aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, arbeiten wir vorerst auf virtueller Ebene an unserem Projekt weiter. Gerade sind wir dabei, uns in interkulturellen Paarungen über unsere Vorstellungen von Glück zu interviewen. Anschließend werden wir in einem weiteren virtuellen Treffen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Glücksvorstellungen deutscher und spanischer Jugendliche herausfiltern. Ziel des Projekts ist es, am Ende einen gemeinsamen Radiobeitrag über unsere Ergebnisse zu erstellen. 

Wir hoffen, dass wir im Laufe dieses und des kommenden Jahres unsere geplanten persönlichen Projekttreffen in Ravensburg und Granada durchführen können.

Sind Sie neugierig geworden, wie es weitergeht? Aktuelle Infos zum Projekt stehen regelmäßig über „Aktuelle Meldungen“ bereit!

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