Marchtaler Plan

Marchtaler Plan

Konsequente Umsetzung des Marchtaler Planes auf der Grundlage des biblisch-christlichen Menschenbildes bis einschließlich Klasse 10

  • Morgenkreis am Montagmorgen
  • Individuelles Arbeiten mit täglicher Freiarbeit

  • Ganzheitliche Herangehensweise an die Unterrichtsgegenstände im Vernetzten Unterricht

  • Qualifizierter Fachunterricht in Mathematik und in den musisch-praktischen Fächern

Religiöse Erziehung

Religiöse Erziehung

Erziehung zu christlichen Werten, Schulseelsorge

  • Besinnungstage        

  • Religion im vernetzten Unterricht

  • Kirchenjahr

Musikalisches Profil

Musikalisches Profil mit Bläserprojekt, zwei Chören und Streichorchester

Bläserprojekt in Klasse 5+6

 

Bläserprojekt der Werkrealschule

Musikerziehung in der Grund- und Werkrealschule

Projektbeschreibung:

Das "Bläserprojekt" nach dem "Ravensburger Modell" geht davon aus, dass möglichst viele Kinder im Klassenverband ein Blasinstrument spielen lernen. Jede Woche wird gemeinsam musiziert. In Zusammenarbeit mit der Musikschule Ravensburg lernen die Kinder ihr Instrument. Die Kosten für diesen Unterricht werden von den Eltern getragen. Der Unterricht findet in der Schule während der Mittagszeit statt.

Die Instrumente werden von der Schule bereitgestellt.

 

Pädagogische Ziele:

Schulband

  • Der Umgang mit Musik insbesondere im Kindesalter ist für die personale Entwicklung des Menschen wichtig.
  • Das eigene Singen und Musizieren bringt eine Bereicherung unserer emotionalen Ausdruckskräfte mit sich. Dies fördert die "Balance zwischen den in uns wohnenden Kräften der Emotion und des Verstandes" (K. Suttner).

  • Musikerziehung in der Schule ist kein Selbstzweck, sondern bildet den ganzen Menschen. (vgl. Carl Orff)

  • Nur wenige Kinder unserer Werkrealschule spielen ein Instrument. Durch die Bläserklasse werden viele für ein Instrument motiviert. Die Schüler motivieren sich durch das gemeinsame Spiel gegenseitig.
  • Wenn viele Kinder einer Klasse ein Instrument spielen, trägt dies in wesentlichem Maße zur Klassengemeinschaft bei.
  • Die Qualität des Musikunterrichts in der Werkrealschule wird gesteigert.
  • Innerhalb des regulären Musikunterrichts in der allgemeinbildenden Schule werden musikalisches Basiswissen und spielerische Grundfähigkeiten auf einem Orchesterblasinstrument vermittelt.
  • Der schulische Bildungsauftrag zunächst im Fach Musik, aber auch darüber hinaus wird mit einer neuen Kombination von individuellem und gemeinsamen musizierendem Handeln spielerisch erfüllt.
  • Erfahrungen bisheriger "Bläserklassen" zeigen eine deutliche Verbesserung der Lernbereitschaft und der Konzentrationsfähigkeit bei den Schülern, Disziplinprobleme reduzieren sich erheblich.
  • Das gemeinsame Musizieren wird ab Klasse 7 fortgeführt sowohl im Klassenverband, wie auch im AG-Bereich.
  • Seit vielen Jahren engagieren sich die Musiklehrer unserer Schule in vielfältiger Weise bei Festen, Gottesdiensten, Jubiläen, . . . und versuchen, bei möglichst allen Kindern die Freude und die Liebe zur Musik durch gemeinsames Musizieren zu wecken.

  • Instrumente, welche die Kinder schon spielen, werden entweder in die Bläsergruppe integriert oder bereichern den Musikunterricht (Klavier, Geige, Gitarre, .... also Nicht-Bläser) der Kinder, die nicht am Bläserprojekt teilnehmen.

Praktische Umsetzung:

Streicher der GWRS

  • Die Teilnahme am "Bläserprojekt" ist freiwillig. Die Kinder, die kein Blasinstrument erlernen möchten, haben regulären Musikunterricht nach der Stundentafel der Werkrealschule. Nach der Aufnahme in die Schule entscheiden die Kinder mit ihren Eltern, ob sie grundsätzlich am Bläserprojekt teilnehmen wollen.

  • Hilfreich für die Planung sind Angaben über die bisherige musikalische Ausbildung (z. B. Flötenunterricht, . . .), vorhandene Instrumente.

  • Die ersten Wochen dienen dem Kennenlernen der Instrumente und Blasversuchen auf den verschiedenen Instrumenten.

  • Im Laufe der ersten Wochen entscheiden sich die Kinder für ihr Instrument. Sie füllen einen Wunschzettel mit 3 Wünschen aus.

  • Nach den Herbstferien beginnen wir mit dem Instrumentalunterricht in Kleingruppen und dem gemeinsamen Musizieren im Klassenverband.

  • Das Projekt betrifft in dieser Form die Klassen 5 und 6. Ab der 7. Klasse können die Schüler regulär an der Musikschule angemeldet werden. Die Schule bietet den Eltern an, das bisher geliehene Instrument käuflich zu erwerben.

  • Die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse spielen dann in der Schulband mit. 

Berufliche Orientierung

Berufliche Orientierung

Praktisches Tun und Handeln  in den Fächern „Technik“, „Hauswirtschaft/Textiles Werken“, „Natur und Technik“,  „Gesundheit und Soziales“, „Wirtschaft und Informationstechnik“

Lernen in konkreten und lebensnahen Situationen, mit berufsorientierenden Aspekten und praktischem Handeln ist ein wichtiger Schwerpunkt an der Werkrealschule.

Deshalb werden die genannten Fächer koedukativ und in enger Kooperation mit Betrieben und Einrichtungen, z.B. mit den Bildungspartnern, unterrichtet, kombiniert mit vielen Lerngängen, Praktika, Betriebsbesichtigungen und sozialen Vorhaben. Nachhaltigkeit und Erhalt der Schöpfung stehen genauso  im Fokus wie soziale und pflegerische Gegebenheiten.

Klasse
Fach
Besonderheiten
5Technik und Tonen

* alle Schüler/innen einer Klasse

* im halbjährlichen Wechsel

6Technik und Textiles Werken

* alle Schüler/innen einer Klasse

* im halbjährlichen Wechsel
7Technik und Hauswirtschaft/Textiles Werken

* alle Schüler/innen einer Klasse

* im halbjährlichen Wechsel
8Natur und Technik & Gesundheit und Soziales

* alle Schüler/innen einer Klasse

* im halbjährlichen Wechsel

 

9

In Klasse 9 und 10 kann zwischen den Fächern "Gesundheit und Soziales" und "Natur und Technik" gewählt werden.

Das gewählte Fach wird dann ganzjährig besucht.

10

 

Das Fach „Wirtschaft und Informationstechnik“ wird für alle Schüler/innen ab Klasse 7 ganzjährig in Kombination mit Schreibmaschinenkurs oder Berufsorientierung unterrichtet, da es grundsätzlich notwendige Inhalte für alle vermittelt.

Bildungspartnerschaften

Bildungspartnerschaften – ein wichtiges Bindeglied zwischen Wirtschaft und Schule

Unter Federführung der Landesregierung von Baden-Württemberg und Vertretern der Wirtschaft entstand am 04.11.2008 die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“ mit dem Ziel, dass jede allgemeinbildende weiterführende Schule mindestens eine betriebliche Partnerschaft aufbaut und pflegt.

Diese Kooperation beruht auf einer schriftlichen Vereinbarung, ist längerfristig angelegt, die Ansprechpartner auf beiden Seiten sind ständig im Kontakt und organisieren die in der Vereinbarung festgelegten Projekte.

An der Werkrealschule St.Konrad wurden aus den vielfältigen bereits vorhandenen Basiskooperationen und durch Anfragen an und aus den Unternehmen inzwischen sieben Bildungspartnerschaften geschlossen, die ein breites Spektrum an Berufsbildern und Berufsfeldern abdecken.

Unsere Bildungspartner

  • Technische Werke Schussental
  • Modehaus Reischmann
  • Schwäbisch Media
  • Blaser-Holzmann Pflegedienst

Suche