GWRS Werkrealschule spendet große Summe nach Uganda

Projektwoche in der Werkrealschule St. Konrad

Unter dem Motto „Wir leben in einer Welt“ fand an der Grund- und Werkrealschule St. Konrad eine besondere Projektwoche statt mit Projekten, Vorträgen, ein Flohmarkt und ein Sporttag für das „Wir-Gefühl“. An Stelle des regulären Unterrichts gab es z. B. Informationen zum Leben in Afrika oder zur Lebensmittelverschwendung. Die Titel der Projekte waren u.a. Dosenupcycling, Kerzenziehen, die Arbeit der Tafeln, Kinderrechte/ Unicef, Selbstverteidigung oder die Emmausschule in Uganda und vieles mehr. Jedes Kind durfte sich für insgesamt drei Projekte anmelden und sich auf eine etwas andere, spannende, informative und praktische Schulwoche freuen.

Durch einen schulinternen Flohmarkt, auf dem die Schüler/innen gut erhaltene Kleidung, Spielzeug, Bücher und selbstgemachte Snacks verkauften, kamen über 1000€ zusammen. Wir, die Werkrealschule St. Konrad, spenden dieses Geld an die Emmausschule in Uganda (emmaus-school.org). Während der Projektwoche stellte Herr Maurus, der Koordinator des Projektes, mit einer abwechslungsreichen Fotoshow und verschiedenen Utensilien aus Afrika, die Spendenaktion vor. Somit bekam jedes Kind einen Eindruck davon, wozu es die eigene Kleidung verkaufte oder Waffeln und Leberkäswecken anbot.

Die Spendenübergabe fand im Beisein der Rektorin Frau Christa Wachter und der Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hannah Krug statt. Stellvertretend für alle Schüler/innen der Werkrealschule St Konrad berichteten einzelne Schüler/innen begeistert von ihren Erlebnissen während der Projektwoche. Außerdem war es ihnen wichtig den Vortrag von Herrn Maurus zu reflektieren. Dieser war sehr erfreut und glücklich über diese große Summe und erklärte den Schüler/innen, was diese Spende für die Schulkinder in der Emmausschule in Uganda bedeutet. Der Schulbesuch eines Kindes hilft der ganzen Familie dabei, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Wir in Deutschland haben das große Glück in einem wohlhabenden Land geboren zu sein und leben zu dürfen. Daraus erwächst unsere Verantwortung gegenüber den Menschen, die in ärmeren Gegenden der Welt geboren wurden und dort leben. So begründete Herr Maurus den Einsatz der Schüler/innen, für den er sich auch herzlich bedankte.

Die Projektwoche „Wir leben in einer Welt“ war ein voller Erfolg und Schüler/innen und Lehrkräfte freuen sich auf eine Wiederholung im nächsten Schuljahr.

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